Erneut Suche nach vermisstem 15-Jährigen erfolglos abgebrochen Am Montagabend ist die Suche nach dem vermissten Patrick im Skigebiet der Axamer Lizum erfolglos abgebrochen worden. Bereits seit Samstag wird der Junge vermisst.
Mit einem Großaufgebot an Suchkräften ging auch am Montagabend die Suche nach dem Vermissten Jungen erfolglos zu Ende.
Trotz Einsatz von zahlreichen Suchkräften aus Bergrettung und einem Lawineneinsatzzug des Bundesheeres, bleibt der 15-Jährige aus Wattens vermisst. Eingesetzte Hubschrauber konnten jedoch heute, trotz widriger Wetterbedingungen, einen Lawinenabgang ausmachen, welcher vor zwei bis drei Tagen erfolgt sein dürfte. Hier soll am Dienstag gegen 07:00 Uhr die Suche fortgesetzt werden.
Seit Montag konzentrierte sich die Suche auf ein, durch Handypeilung ermitteltes, Gebiet mit einem Radius von ca. zwei Kilometern. Obwohl dieses Gebiet jedoch bereits am frühen Montagnachmittag auch mit fünf Lawinenhunden bereits zweimal intensiv abgesucht wurde, konnten keine Hinweise auf seinen Verbleib gefunden werden. Nach Aussagen der Eltern soll der Junge ein spezielles Lawinenortungsgerät mit sich geführt haben, welches im Fall einer Verschüttung den Rettungskräften ein schnelles Auffinden ermöglichen soll. Aus bisher noch unbekannten Gründen ist dieses Signal nicht zu orten.
Wie Alpinpolizist Jörg Randl gegenüber EPR/RTNTV erklärte, ist auch das Handy des Jungen mittlerweile nicht mehr erreichbar. Bereits seit Samstag gilt der 15-Jährige als vermisst. Zusammen mit seinen Eltern war er in der Axamer Lizum zum Skifahren. Nachdem er nicht an einem zuvor vereinbarten Treffpunkt erschien, meldeten die Eltern dies umgehend der Bergrettung. Die daraufhin sofort eingeleiteten Suchmaßnahmen wurden am Samstag erst gegen Mitternacht abgebrochen.
An der Suche beteiligte Rettungskräfte wollten gegenüber EPR/RTNTV jedoch noch nicht von einer Bergungsaktion sprechen, die Rettungsaktion geht weiter.
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