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Wirtschaft Archiv

Schöne Bescherung: Weihnachtsgeschenke im Job
Gesetzeslücke lässt begrenzten Raum für eigenes Ermessen

Viele Mitarbeiter sind bei der Annahme von Geschenken im Job unsicher. Welche Präsente zur Weihnachtszeit angemessen sind und angenommen werden dürfen, erläutert Rechtsanwalt Dirk Petri. Kleinigkeiten bis 30 Euro sind vertretbar. Bei größeren Geschenken kann hingegen ein Korruptionsvorwurf drohen. Unternehmensinterne Richtlinien beugen Missverständnissen und Fehlverhalten der Mitarbeiter vor.


Vorsicht bei Angeboten zur kurzfristigen Geldanlage

Wer seine Ersparnisse über einen kurzen Zeitraum anlegen möchte, kann unter einer Vielzahl von Angeboten wählen. Was auf den ersten Blick nach einer überaus rentablen Geldanlage aussieht, entpuppt sich beim genaueren Hinsehen jedoch oft als Lockmittel zur Kundengewinnung.
Das ARD Wirtschaftsmagazin plusminus untersuchte diese irreführende Vorgehensweise anhand von Stichproben. Bei dem Versuch, 20.000 Euro für ein Jahr auf ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto anzulegen, kamen die Wirtschaftsexperten zu überraschenden Ergebnissen.

Intersport setzt weiter auf ADIDAS

Die Sporthandelsgruppe Intersport wird weiterhin von ADIDAS ein individuelles Produktsortiment beziehen.

Die beiden Unternehmen vereinbarten die Verlängerung der bestehenden Kooperation bis zum Jahr 2012. Damit würden die Vertriebsabläufe beider Unternehmen gestärkt, teilte ein Sprecher von ADIDAS mit.


Apple wegen iPhone verklagt

Bereits einen Tag nach der Vorstellung des Handys iPhone durch den Computerkonzern Apple ist ein Streit über das Namensrecht entbrannt.

Der Netzwerk-Spezialist Cisco verklagte Apple am Mittwoch, weil er die Rechte an dem Namen iPhone für sich beansprucht.
Apple hatte sein innovatives Multimedia-Handy, das im Juni auf den Markt kommen soll, zwar erst am Dienstag vorgestellt, doch Cisco will mit der Klage eine Nutzung des Namens verhindern. Ein Sprecher von Cisco sagte dem «Wall Street Journal» jedoch, es gebe auch Möglichkeiten für eine Einigung. Es geht also um das liebe Geld.


Wie Apple das iPhone 30 Monate geheim hielt

Selbst Apple-Manager staunten gestern (09.Januar 2007). Auch sie sahen das iPhone zum ersten Mal. Für die Einführung des iPod-Handys zog Geheimniskrämer Apple alle Register der Verschleierung.

Apples Geheimniskrämerei und Aggresivität gegen Plauderer ist geradezu legendär. In regelmässigen Abständen sehen sich Betreiber von Mac-Portalen mit Abmahnungen und Post von Apple-Anwälten konfrontiert, weil sie sich zu weit aus dem Fenster lehnten und verbotenerweise Aussagen von Insidern zitieren.


4711 an Mäurer + Wirtz verkauft

Procter&Gamble (P&G) hat die vier traditionsreichen Parfummarken 4711 Echt Kölnisch Wasser, Tosca, Sir Irisch Moos und Extase an das Stolberger Unternehmen Mäurer + Wirtz verkauft.

Damit sind die Marken der Kölner Muelhens-Gruppe wieder in rheinischer Hand.
Die Kartellbehörden müssen allerdings noch ihr Einverständnis zu dem Verkauf geben. Äußerungen zum Kaufpreis gab es bisher keine.
Die vier Traditionsmarken wechselten mehrfach den Besitzer. 1994 wurde die Kölner Muelhens-Gruppe von dem Darnstädter Wella-Konzern übernommen. Seit 2003 gehörten die Düfte zu Procter&Gamble.


PKW-Maut
Wer hätte es gedacht. Wie COGITO bereits vor einem Jahr berichtete, ist die Einführung der PKW-Maut wohl schon beschlossene Sache.

CSU-Generalsekretär Markus Söder kündigte einen weiteren Vorstoss seiner Partei an, aber natürlich wolle man weitere Belastungen für die deutschen Autofahrer vermeiden und plant Entlastungen an anderer Stelle. Geplant wurden Entlastungen der Autofahrer schon immer gerne, weil medial wirksam. Welch Entlastungen aber wurden realisiert und welche Belastungen trafen den Autofahrer dann aber tatsächlich, so gänzlich unentlastet?

Söder meint die Mineralöl- oder Ökosteuer müsse bei Einführung einer PKW-Maut deutlich gesenkt werden. Dies würde in erster Linie die Mineralölkonzerne freuen die dann endlich die Preise auf ein aus ihrer Sicht "internationales" Niveau anheben können.


Heizen mit Holzpellets ist weiterhin wirtschaftlich

Pellets trotz gestiegener Preise günstiger als Heizöl und Erdgas

Immer mehr Haushalte in Deutschland heizen mit Holzpellets. Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) rechnet bis Ende des Jahres mit rund 70.000 Pelletsheizungen in Deutschland. Holzpellets sind im Gebrauch sowohl wirtschaftlich als auch umweltfreundlich, denn Holz verbrennt CO2-neutral. Zudem lösen sich Besitzer von Pelletsheizungen durch die Nutzung eines heimischen Brennstoffs aus der Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas exportierenden Ländern.


Deutschland soll Weltmeister werden - beim Energiesparen

Dieses Ziel rief der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) aus. "Energiesparen wirkt dreifach: Es spart Geld, schont Klima und Umwelt und macht Deutschland zum Weltmarktführer in einem der lukrativsten Wachstumsmärkte", so vzbv-Vorstand Prof. Dr. Edda Müller bei einer Tagung des vzbv in Berlin.

Die Bundesregierung habe es während der EU-Präsidentschaft und dem G8-Vorsitz in der Hand, Deutschland und die Europäische Union beim Thema Energieeffizienz zum Spitzenreiter zu machen. Die Wirtschaft brauche klare Signale, die Planungssicherheit bieten und Impulse für Forschung und Entwicklung setzen.


Neue Verordnungen zur Energieversorgung in Kraft getreten

Verbrauchererfolg: Versorgungspflicht auch gegenüber Zahlungskürzern

Als den größten Erfolg der Vereinsgeschichte bezeichnete Dr. Aribert Peters, der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher die heute in kraft tretenden Verordnungen. Verbraucher, die ihre Strom- oder Gasrechnung angekündigt wegen zu hoher Preise kürzen, brauchen künftig keine Angst mehr vor Strom- oder Gassperren zu haben.

KfW gibt Entwarnung: Banken entflammen neu für den Mittelstand – Doch insbesondere kleine Unternehmen haben Zweifel an der neu erwachten „Liebe“
Die Banken entdecken wieder den Mittelstand. Dieses Bild malt zumindest die aktuelle Studie der KfW-Bankengruppe, die in Zusammenarbeit mit 28 Fach- und Regionalverbänden der Wirtschaft durchgeführt wurde.

Für 12 Prozent der befragten Unternehmen haben sich die Finanzierungsbedingungen deutlich verbessert. Das ist der höchste Wert seit der ersten gemeinsamen Studie im Jahr 2001. Auch insgesamt sei die Entwicklung positiv: Nur noch 33 Prozent der Unternehmen klagen nach KfW-Angaben über mehr Probleme beim Kreditzugang. Dieser Wert liege fast zehn Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.


Billig Airlines legen weiter zu.

Wie die aktuelle Studie "Low Cost Monitor" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) zeigt, ist die Nachfrage der Passagiere nach Niedrigpreis-Flügen im ersten Halbjahr 2006 abermals stark gestiegen.

18,6 Millionen Reisende flogen mit einer Low Cost-Fluggesellschaft; im gesamten Vorjahr 2005 waren es 31,2 Millionen. Für einen einfachen Flug wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2006 im Durchschnitt rund 60 Euro ausgegeben.


Bundesumweltminister Gabriel startet Kompetenzzentrum für Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt
Die Modellrechungen und Szenarien der Klimaforscher fügen sich immer schneller zu einem Bild zusammen: Das Klima in Deutschland wird sich bis zum Jahr 2100 spürbar ändern. Auf Einladung des Umweltbundesamtes (UBA) diskutieren heute in Berlin rund 200 Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung über Klimafolgen und die Anpassung an Klimaänderungen.

„Es ist höchste Zeit, dass wir uns intensiver mit den Folgen des Klimawandels in Deutschland befassen. Wir müssen uns heute anpassen, um morgen nicht von seinen wirtschaftlichen und sozialen Folgen überrollt zu werden. Hierfür benötigen wir eine gemeinsame nationale Strategie. Alle wichtigen Akteure müssen hierfür mit ins Boot“, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Er gab auf der Veranstaltung zusammen mit UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge den Startschuss für das neue „Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass)“ im UBA. KomPass soll Fachwissen vernetzen und Entscheidungsträger in Unternehmen und Verwaltung sowie die Öffentlichkeit informieren. „Wir müssen wissen, was uns erwartet. Nur dann können wir uns optimal und zu vertretbaren Kosten an den Klimawandel anpassen“, so UBA-Präsident Troge.


Korruption 2005. Das Bundeskriminalamt (BKA) verzeichnet 93% mehr Straftaten gegenüber dem Vorjahr

Für das Jahr 2005 wurden von den Landespolizeidienststellen und dem BKA 14.689 Korruptionsstraftaten und damit 93 % mehr als im Vorjahr registriert. Daneben wurden 1.649 Ermittlungsverfahren gemeldet.

Gegenüber dem Vorjahr (1.207 Verfahren) ist die Anzahl der Verfahren damit um rund 36,6 % angestiegen. Der prozentuale Anstieg der Straftaten fällt deutlicher aus, als der Zuwachs bei den Verfahrenszahlen. Dies ist auf mehrere große Verfahrenskomplexe mit einer Vielzahl von Einzelstraftaten zurückzuführen. Ursächlich für den deutlichen Anstieg der Ermittlungsverfahren wiederum war vor allem ein in Nordrhein-Westfalen anhängiger Komplex mit 427 Einzelverfahren.


65 Mrd. Downloads bei YouTube und Co. bis 2010

Online-Werber nutzen wachsendes Potenzial von UGC-Portalen

Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens In-Stat http://www.instat.com erfreuen sich User-Generated Content-Webseiten (UGC) auch in Zukunft immer größerer Beliebtheit. Bis 2010 werden die Downloads von selbst erstellten Internet-Inhalten auf Seiten wie YouTube und MySpace die 65 Mrd.-Grenze überschreiten. Die Größe der Downloads soll innerhalb der nächsten vier Jahre auf 1,1 Exabyte ansteigen, das Upload-Volumen klettert auf über 9,1 Petabyte, so die Einschätzung der In-Stat-Analysten. Die rasante Entwicklung dieses Marktes zieht auch die Werbewirtschaft an. Demnach steigen die Umsätze aus Bannerwerbung und anderen geschalteten Online-Anzeigen auf UGC-Portalen bis 2010 auf mehr als 850 Mio. Dollar.

Du bist acht Jahre alt.
Du bist arm.
Auch du bist Deutschland.

"Wessen wir uns schämen müssen in einem reichen Land"

lautet der Titel der Expertise des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
Bereits als Hartz IV beschlossen wurde, liefen verschiedenste Organisationen wie der Kinderschutzbund Sturm gegen die neue Regelung. Sie prognostizierten, dass durch Hartz IV die Kinderarmut in Deutschland weiter steigt.


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