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30. 04. 2008

Businessplan mit 0,0 Prozent


Businessplan mit 0,0 Prozent
Alkoholfreies Bier passt zum Geschäftsessen

Bei der Einladung zu einem Geschäftsessen Alkohol abzulehnen, gilt heute nicht mehr als Fauxpas. Die Regeln haben sich gegenüber früheren Jahren geändert, als oftmals ein Aperitif, mehrere Weine zum Essen und hinterher noch ein alkoholreicher Digestif gereicht wurden. Besonders beim gemeinsamen Mittagessen konnte sich das durchaus nachteilig auf den Rest des Arbeitstages auswirken. Schon Freiherr von Knigge, geistigen Getränken durchaus nicht abgeneigt, wusste, "dass man mit Leuten, die zu tief in die Flasche geschaut haben, keine ernsthaften Sachen verhandeln müsse - das versteht sich wohl von selber." Selbst wenn der Gastgeber seine Gäste mit alkoholischen Getränken bewirtet, kann er selbst "alkoholfrei" trinken, jeder Gast kann ebenfalls für sich selbst entscheiden, ob er Alkohol bestellt oder nicht.

Wer es konsequent bei einem Glas belässt oder mittags ganz auf Alkohol verzichtet, präsentiert sich als maßvoller und disziplinierter Gesprächspartner. Wer eine Alternative zu Wasser sucht, kann zum Beispiel zu alkoholfreiem Bier greifen.

Während einige alkoholfreie Biere noch immer durch eine Unterbrechung der Gärung erzeugt werden, setzen andere Brauereien auf ein Verfahren, bei dem das Bier ganz normal wie das Premium-Bier gebraut und hinterher in einem Verdunstungsverfahren unter Vakuum bei niedrigen Temperaturen aromaschonend vom Alkohol befreit wird. Der Geschmack muss sich nach Verbrauchertests selbst hinter einem Premium-Pils nicht mehr verstecken. Das Bitburger alkoholfrei 0,0 Prozent etwa bleibt sogar noch weit unter dem Alkoholgehalt von 0,5 Prozent, den viele "alkoholfreie" Biere aufweisen. Dabei ist es auch noch ausgesprochen gesund, da es kaum Zucker dafür aber alle wertvollen Mineralien und Vitamine aus dem "normalen" Bier enthält. Darüber lässt sich übrigens auch trefflich Small-Talk machen, sollte das Tischgespräch einmal ins Stocken geraten.





DO und DON’T beim Geschäftsessen:
· Kleidung: tags Businessdress, abends etwas feierlicher.
· Serviette: Auf den Schoß legen, vor dem Trinken Lippen abtupfen.
· Besteck: von außen nach innen benutzen. Nur auf dem Teller ablegen! "20 nach 8" signalisiert: "ich esse noch weiter", "20 nach 4" heißt "ich bin fertig".
· Suppenlöffel: auf der Untertasse ablegen, nie in der Suppe stehen lassen.
· Teller: bleibt nach dem Essen stehen, wo er ist - bis der Kellner ihn abräumt. 
· Alkohol: ablehnen ist nicht unhöflich.
· Rechnung: Sollte vom Eingeladenen nicht eingesehen werden können.

Text: djd/pt/ThE
Bilder: Bitburger


















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