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01. 10. 2010

Gefährlicher Herbst


Gefährlicher Herbst
Tipps zur Vermeidung von Unfällen und Schäden

(djd/pt). Bunte Blätter an den Bäumen, Kinder, die Drachen steigen lassen, romantische Spaziergänge oder Abende vor dem Kamin - das sind die schönen Seiten im Herbst. Rutschiges Laub auf Straßen, ein erhöhtes Risiko von Wildunfällen, Regen, Nebel oder Sturm gehören ebenfalls in die dritte Jahreszeit.

Wenn es draußen unangenehm wird, bleibt man am liebsten in seinen eigenen vier Wänden und macht es sich gemütlich. Wind und Regen draußen geraten so schnell in Vergessenheit. Trotzdem sollte man sich früh genug Gedanken um das Herbstwetter machen. Denn besonders im Winterhalbjahr kommt es durch Sturm oder starken Regen häufig zu Schäden an Gebäuden.

Um Schäden durch herumfliegende Gartenmöbel oder andere Gegenstände zu vermeiden, sollte man solche unbefestigten Utensilien rechtzeitig vor den Herbststürmen sichern.
Frank Manekeller, Leiter Firmen- und Privatschäden bei den HDI-Gerling Versicherungen: "Um Schäden durch herumfliegende Gartenmöbel oder andere Gegenstände zu vermeiden, ist es ratsam, alle unbefestigten Utensilien rechtzeitig vor den Herbststürmen zu sichern. Und ein kritischer Blick aufs Dach, um etwaige lose Dachziegel zu identifizieren und rechtzeitig wieder zu befestigen, ist ebenfalls zu empfehlen."


Welche Versicherung hilft wann?

Schäden am Eigenheim werden in der Regel durch die Wohngebäudeversicherung übernommen. Sie tritt unter anderem bei Hagel- und Sturmschäden ein. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass ein Unwetter erst als Sturm gilt, wenn mindestens Windstärke 8 erreicht wird. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit von rund 70 Stundenkilometern. Wenn durch den Sturm oder etwa einen umgestürzten Baum das Dach beschädigt wird und Regenwasser in den Wohnraum eintritt, greift im Normalfall die Hausratversicherung. Frank Manekeller von HDI-Gerling: "Der Versicherungsschutz gilt dabei für das Inventar, also Möbel und andere lose Gegenstände. Sturmschäden an Fenstern und Türen wiederum sind durch die Gebäudeversicherung abgedeckt." Vor allem bei großflächigen Verglasungen oder Terrassentüren ist es jedoch empfehlenswert, eine spezielle Glasbruchversicherung abzuschließen, die bei Glasbruch auch ohne Sturmereignis die Kosten für eine Reparatur übernimmt.

 

Foto: djd/HDI Gerling
















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