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31. 07. 2011

Auftakt zum Christopher Street Day


Auftakt zum Christopher Street Day in Hamburg
Voller Erfolg der "Pride Night"

Die bezaubernde Kim Fischer führte durch einen abwechslungsreichen Abend, der neben viel Musik auch sensationelle Show Acts für die Gäste in den ausverkauften "Fliegenden Bauten" bereithielt.

Elke Winter, ein Feuerwerk der Travestie, begeisterte mit flotten Sprüchen und gelungenen Pointen.
Die Hamburger Sängerin Anna Depenbusch, gab musikalisch tiefe Einblicke in ihren Freundeskreis und die überaus komplizierten zwischenmenschlichen Beziehungen, welche man auch getrost als Abgründe bezeichnen kann: "Ron liebt seine Ronja und Ronja liebt ihren Ron - Manchmal schläft Ron auch mit Sonja, doch seine Ronja weiß nichts davon".

 

 

 


Ihr charmant vorgetragener Song "Kommando Untergang", der die handwerklichen Fähigkeiten am Klavier ebenso eindrucksvoll wie ihre Stimme unterstreicht, verspricht jedoch das Gegenteil für die Sängerin, die noch vor einigen Jahren als Kartenabreißerin im Schmidt Theater, bei Corny Littmann, ihre Brötchen verdiente.


Überhaupt scheint das Umfeld Schmidt-Theater und Schmidts Tivoli noch einige Überraschungen bereit zu halten, denn auch die Sänger der Small Town Celebrities arbeiten dort. Ist man von Event begleitenden Songs doch eher nervige Texte und halbherziges Engagement gewohnt, begeisterten die Small Town Celebrities mit ihrer CSD Hymne "Brighten Up" die Gäste. Getreu dem Motto des diesjährigen CSD: "Trau Dich! Zeig Dich! Out ist in.", ermutigt der Dance-Song  zu seinen eigenen Gefühlen zu stehen und sich niemals beirren zu lassen.





Karla Oz, Frontfrau der Band Karla5000 und Lukas Nimscheck hatten sichtlich Spaß an der Performance und es  bleibt zu hoffen, dass der gängige Ohrwurm nicht nach dem CSD in der Versenkung verschwindet.

Wer den in der Studioversion etwas gediegen klingenden Song hören möchte:

Brighten Up

Die Formation "Fette Moves", zeigte Breakdance vom feinsten und auch das Diabolo-Duo "Golden Time", Benno Jacob und Johannes Dudek faszinierten mit ihrem Spiel.

Literarisches wurde von Philipp von Blasheim geboten. Er berichtete über seinen nicht funktionierenden "Gaydar", seinen Gay Radar und die sich anbahnende Hetero-Orgie mit Igor, Ivan oder wie auch immer sein russischer Bär sich nannte. Bleibt zu hoffen, dass der "Gaydar" des Autors defekt bleibt, denn die amüsante Aufarbeitung dieser Problematik birgt noch einige Lacher. Getreu seinem Motto: "Man wird nicht einfach schwul geboren, dass muss man sich hart erarbeiten.", wünschen wir ihm viel Erfolg bei der weiteren Ausarbeitung.

Nach dem Showteil verwandelte sich das Zelt in einen riesigen Dancefloor und die Party ging noch bis tief in die Nacht.


Info:
Vom 30. Juli bis zum 07. August 2011 findet der CSD 2011 statt. Die große Parade startet am 06. August um 12 Uhr in der Langen Reihe. Am Samstagabend findet schließlich die CSD-Abschlussparty im Edelfettwerk statt.

Alle Bilder der Veranstaltung unter
Egenolf.at

Link zum CSD Hamburg:
Hamburg Pride

Text&Bilder: Thorsten Egenolf
















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