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Wissenschaft aktuell
Demenz und ALS – Proteine auf Abwegen Prof. Dr. Manuela Neumann erhält den mit 100.000 EUR dotierten Alzheimer-Forschungspreis der Hans und Ilse Breuer-Stiftung
Frankfurt am Main, 13. Oktober 2011 – Prof. Dr. Manuela Neumann von der Universität Zürich hat gestern den renommierten, mit 100.000 EUR dotierten Alzheimer-Forschungspreis der Frankfurter Hans und Ilse Breuer-Stiftung erhalten. Der Preis wurde anlässlich der Eibsee-Konferenz "Zelluläre Mechanismen der Neurodegeneration" nahe Garmisch-Partenkirchen zum siebten Mal in Folge verliehen und ist die höchst dotierte Auszeichnung für Alzheimer-Forschung in Deutschland. Alzheimer und ähnliche Demenzen gehören zu den größten gesundheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart. Auf Grund der zunehmenden Alterung unserer Gesellschaft steigen die Patientenzahlen ständig an und keine dieser Demenzformen ist bisher heilbar.
Nano-Magnetschalter, die sich selbst zusammenbauen
Magnetische Speichermedien wie Festplatten haben den Umgang mit Informationen revolutioniert: Täglich gehen wir mit riesigen Mengen magnetisch gespeicherter Daten um, elektronische Bauteile mit hoher Empfindlichkeit sind dafür die Basis. Um die Datenkapazitäten weiter zu erhöhen, sind noch wesentlich kleinere Bauteile notwendig. Gemeinsam mit Experten aus Grenoble und Straßburg haben Wissenschaftler des Instituts für Nanotechnologie (INT) am KIT einen Nano-Magnetschalter konstruiert – Vorbild war ein Mechanismus aus der Natur.
Der Marcuswagen
Wer Interesse an Technik oder historischen Automobilen hat, kommt am Technischen Museum Wien nicht vorbei.
Der Marcuswagen ist bereits seit 1915 in der Obhut des Museums und seit 1918 auch den Besuchern zugänglich. Das Besondere ist, dass es sich dabei wohl um das älteste fahrbereite Automabil der Welt handelt.
Kopflausbefall
Kopflausbefall hat nichts mit fehlender Sauberkeit zu tun
Ursache sind vielmehr enge zwischenmenschliche Kontakte, hauptsächlich "von Haar zu Haar", insbesondere in Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder und Jugendliche und speziell im Herbst. Eltern sind nach dem Infektionsschutzgesetz (§ 34 Abs. 5) verpflichtet, der Gemeinschaftseinrichtung, die ihr Kind besucht, Mitteilung über einen beobachteten Kopflausbefall zu machen. Das rasche Erkennen und Behandeln eines Kopflausbefalls und die Mitteilung darüber sind eine Voraussetzung für die erfolgreiche Verhütung und Bekämpfung in der Einrichtung.
Leben mit Laktose-Intoleranz Milch ist wichtig: Experten empfehlen Umstieg auf laktosefreie Produkte
Rund zwölf Millionen Deutsche vertragen keinen Milchzucker, weil es ihnen am Verdauungsenzym Laktase mangelt. Dieses Enzym sorgt dafür, dass der Organismus die Laktose, wie Milchzucker auch genannt wird, gut aufnimmt und verwertet. Fehlt diese wichtige Verdauungshilfe, wird der Milchzucker nicht mehr aufgespalten, sondern gelangt ungespalten in den Dickdarm - mit äußerst unangenehmen Folgen wie Verdauungsstörungen, Druckgefühl im Bauch und schmerzhaften Koliken.
Die IQ-Talfahrt„Denk ich an Deutschland in der Nacht,/ Dann bin ich um den Schlaf gebracht,/ Ich kann nicht mehr die Augen schließen,/ Und meine heißen Tränen fließen.“ Heine wurde viel zitiert, als die erste PISA-Studie veröffentlicht wurde. Aktuell macht Thilo Sarrazin Schlagzeilen mit seinen Aussagen. Doch verdummen wirklich unsere Kinder? Oder sind sie nur lernunwillig? Wenn man die alarmierenden Rufe der Wissenschaftler hört, war und ist PISA nur die Spitze des Eisbergs. Es wurde Zeit, dass die Problematik offen, und ohne die in Deutschland üblichen Vorbehalte, geführt wird. Der durchschnittliche Intelligenzquotient, in den hoch entwickelten Industrieländern, sinkt deutlich. Hirnforscher, Genetiker und Psychologen sind dem IQ-Verfall auf der Spur.
Leonardo da Vinci hat seine bewunderten und bestaunten Werke als einen lebendigen Ausdruck des Geistes der Renaissance geschaffen. Bis heute haben sie nichts von ihrer Faszination verloren. Dan Brown nutzte in seinem Bestseller „Da Vinci Code“ die Spekulationen und Theorien über versteckte Symbole und geheime Botschaften in den Werken Leonardos. COGITO geht dem Geheimnis um den Da Vinci Code auf den Grund: Gibt es einen Code oder nicht? Bilderrätsel, Codes und verschlüsselte Zeichen: Wer genau hinsieht und zu interpretieren weiß, erkennt in den Werken von Leonardo Da Vinci versteckte Symbole, die auf lange verborgene, gut gehütete Geheimnisse hinweisen. Auf ein großes Geheimnis, das die Kirche in ihren Grundfesten erschüttert und ihre Dogmen angreift. Die Anhaltspunkte dafür gibt unter anderem Dan Brown in seinem Bestseller „Sakrileg“, im englischen Original „The Da Vinci Code“. War das Universalgenie Leonardo ein „Wissender“ oder nur ein großartiger Künstler, dessen Genie wir noch nicht mit all seinen Facetten begreifen?
Gutes und böses Cholesterin Herzschutz und Herzkiller: Wie man das negative Cholesterin senken kann Cholesterin ist vor allem als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen - insbesondere für Herzinfarkte bekannt. "Doch Cholesterin ist eben nicht nur Cholesterin", erklärt der Kardiologe Dr. Frank Sonntag, Ehrenvorsitzender des Bundesverbands niedergelassener Kardiologen. Es gibt zwei unterschiedliche Formen: LDL-Cholesterin (low-densitiy-lipoprotein) und HDL-Cholesterin (high-densitiy-lipoprotein).
Beide entwickeln im Körper unterschiedliche Wirkungen. LDL lagert sich in den Blutgefäßen ab. Das kann eine Kaskade an negativen Folgen für die Gesundheit haben - wie ein Dominoeffekt, wo ein Steinchensturz den anderen nach sich zieht. Die Ablagerungen in den Gefäßen werden mit der Zeit immer größer, sog. Plaques entstehen.
Grausame Tierversuche für ein faltenfreies Gesicht – Neuer Undercoverfilm zeigt erstmals die hässliche Wahrheit über Botox
Taumelnde, nach Atem ringende Mäuse und Mäuse-Leichen: Verdeckt gedrehte Filmaufnahmen aus einem britischen Labor belegen das qualvolle Schicksal Tausender Tiere, die jährlich für die Prüfung von Botulinumtoxin, kurz Botox, sterben müssen. In deutscher Fassung ist der abschreckende und aufklärende Film jetzt erstmals online auf den Seiten der Ärzte gegen Tierversuche, des Deutschen Tierschutzbundes und auf dem Videoportal YouTube zu sehen. Neben seinen medizinischen Anwendungsbereichen gilt Botox als „Wunderwaffe gegen Falten“ und als „trendy Glattmacher“. Doch zumeist ist nicht bekannt, dass zur Testung jeder einzelnen Produktionseinheit mindestens 100 Mäuse sterben müssen, im Jahr sollen es über 300.000 Mäuse weltweit sein. Bei Undercover Aufnahmen hat nun die britische Tierschutzorganisation British Union for the Abolition of Vivisection (BUAV) das Leid der Tiere in einem englischen Auftragsforschungslabor festgehalten. Gezeigt werden Mäuse, denen das Botox-Produkt Dysport® der Ipsen Pharma GmbH in die Bauchhöhle injiziert wurde.
Schizophrenie: Genetische Grundlagen entschlüsselt Vererbung spielt in rund 90 Prozent der Fälle entscheidende Rolle
Wissenschaftler unter Leitung der Harvard University haben winzige genetische Variationen identifiziert, die für mehr als ein Drittel des vererbten Schizophrenie-Risikos verantwortlich sein könnten. Sie wiesen auch nach, dass die Krankheit genetisch große Ähnlichkeit mit manischen Depressionen aufweist. Die Ergebnisse wurden von drei unterschiedlichen Teams erarbeitet, die die DNA Tausender Menschen analysierten. Die laut BBC bisher größte Studie zu den genetischen Grundlagen der Schizophrenie wurde in Nature veröffentlicht.
Die Ergebnisse legen nahe, dass Schizophrenie wesentlich komplexer ist als bisher angenommen. Sie kann nicht nur durch seltene genetische Abweichungen, sondern auch durch verbreitete hervorgerufen werden. Mithilfe des neuen Wissens sollen neue diagnostische Tests und Behandlungsansätze entwickelt werden. Weltweit erkrankt bis zu einem Prozent der Erwachsenen an Schizophrenie. Die genauen Ursachen bleiben weiter unklar. Es wird jedoch angenommen, dass in bis zu 90 Prozent der Fälle die Vererbung eine entscheidende Rolle spielt.
Größtes Solarkraftwerk offiziell eingeweiht Am 1. Juli 2009 wurde das solarthermische Kraftwerk Andasol 1 in der spanischen Provinz Granada in Andalusien offiziell eingeweiht. Andasol 1 ist derzeit das größte Solarkraftwerk der Welt.
Andasol 1 liefert klimafreundlichen Strom für 200.000 Menschen. Dadurch kann jährlich der Ausstoß von 150.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Auf einer Gesamtfläche von fast zwei Quadratkilometern stehen über 600 Parabolrinnen-Kollektoren, von denen jeder einzelne 150 Meter lang und 5,7 Meter breit ist. Insgesamt haben die Spiegel eine Fläche von über 500.000 Quadratmetern.
Seit 10 Jahren im All: Die Internationale Raumstation ISS Am 20. November 1998 startete eine russische Proton-Rakete vom Kosmodrom Baikonur zu einer historischen Mission: An Bord befand sich das erste Modul der Internationalen Raumstation ISS mit dem Namen "Sarja" ("Morgenröte"). Dieses rund 20 Tonnen schwere und knapp 13 Meter lange Fracht- und Kontrollmodul stellt auch heute noch Elektrizität und Antrieb bereit, kontrolliert die korrekte Flugbahn und bietet Stauraum.
Mit diesem auch FGB (russische Abkürzung für "Functional Cargo Block") genannten Modul wurde der Grundstein für ein neues Zeitalter in der Raumfahrt gelegt, da erstmals eine dauerhafte internationale Zusammenarbeit zwischen Russland, Amerika, Europa, Kanada und Japan im Weltraum zustande kam.
In den folgenden zehn Jahren wurden zahlreiche weitere Module in die Umlaufbahn gebracht - und die ISS entwickelte sich zum größten menschlichen Außenposten im All. Die mit russischen Trägerraketen oder dem amerikanischen Space Shuttle transportierten Bauteile haben die ISS inzwischen auf die Größe eines Fußballfeldes mit einer derzeitigen Gesamtmasse von rund 300 Tonnen anwachsen lassen.
Die Prinzipien der Evolution gelten auch für die kleinsten Bausteine der Materie Der Naturforscher Charles Robert Darwin entwickelte die Theorie eines natürlichen Prinzips der Evolution, welche die langsame Aufspaltung der Organismen in viele verschiedene Arten als Folge von Anpassungen an den Lebensraum erklärt.
Physiker fanden jetzt heraus, dass die fundamentalen Prinzipien der Evolution auch für die kleinsten Teilchen der Materie gelten. Danach setzen sich nur die „fittesten“ Partikel durch und erzeugen und ihren eigenen „Nachwuchs“. Da diese Quanten-Evolution im wahrsten Sinne des Wortes „universell“ gilt, dürfte die Evolution und die Entstehung von Leben im Kosmos eher die Regel als die Ausnahme sein.
Lippenbekenntniss Microsoft für Fortgeschrittene Der weltgrößte Softwarekonzern möchte in Zukunft seine Konkurrenten über entdeckte Schwachstellen informieren, um so "Hackern" und Kriminellen das Leben schwer zu machen. Dahinter steckt aber wohl weniger Gutmenschlerei als knallharte Geschäftsinteressen - sofern die Ankündigung überhaupt Realität wird.
Man muss fast lachen, wenn MICROSOFT medienwirksam verkündet konkurrierende Anbieter von Software für Microsofts Betriebssysteme frühzeitig über entdeckte Schwachstellen zu informierenen. Der quasi Monopolist aus Redmond kommt damit in bekannter Weise entweder zahlreichen Klagen zuvor oder man hat zumindest ansatzweise verstanden, dass ohne minimale Zusammenarbeit mit externen Unternehmen größere Probleme ins Haus stehen als ein paar Betriebsgeheimnisse zu offenbaren.
Wie lebendig sind unsere Sprachen? Tote Sprachen sind Latein und Griechisch, die anderen sind lebendige Sprachen. Wenn es doch so einfach wäre!
Ein Rest an Leben erhielt sich im Lateinischen, solange es Sprache der Gelehrten und der Wissenschaft war. Kant schrieb seine Dissertation noch auf Lateinisch. Erst als es nicht mehr gebraucht wurde, als die Schüler Käsar und Kikero sagen mussten, war es wirklich tot. Dafür wurde es zum „Bildungs-Gut“ befördert, zum Zwecke der „Allgemein-Bildung“. Beides Dinge, von denen keiner zu sagen weiß, was das ist. Aber die „lebenden“ Sprachen, wie lebendig sind die?
Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz Mindestens jeder zweite Deutsche hat irgendwann in seinem Leben mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Am häufigsten betroffen sind Frauen – jede Fünfte leidet sogar unter dauerhaften Beschwerden. Bei den Männern werden 15 Prozent von chronischen Schmerzen geplagt.
Zunehmendes Alter, mangelnde Bewegung und Übergewicht werden als mögliche Ursachen angesehen. Besonders alarmierend sind die Zahlen bei Kindern und Jugendlichen: Knapp 70 Prozent der 10- bis 16-Jährigen haben regelmäßig Rückenprobleme. Diese nackten Fakten sind erschreckend – das seelische Leid und die Beeinträchtigung der Lebensqualität können sie jedoch nicht ausdrücken. Umso wichtiger ist es für Betroffene, eine individuelle Behandlung zu finden, die den Schmerzkreislauf frühzeitig unterbricht.
Nagern die Zähne zeigen, mit Hightech gegen Marderfraß
Nicht nur in ländlichen Regionen können sie zur Plage werden: Marder sind Zivilisationsfolger und fühlen sich in der Nähe von Menschen pudelwohl. Leider ist ihr Appetit auf Gummi, etwa an Kabeln und Bremsleitungen, schier unersättlich.
Die Folgen für Autofahrer sind unangenehm oder sogar gefährlich. Moderne Geräte zur Marderabwehr arbeiten mit Hochspannung nach dem Prinzip von Weidezäunen in Kombination mit Ultraschall. Das STOP & GO Marderabwehrgerät 6 plusminus von Norbert Schaub etwa ist zweipolig angelegt, damit der ungebetene Gast seine "elektrische Lektion" auch in Motorräumen moderner Fahrzeuge mit viel Kunststoff lernt.
1.000.000.000 Euro für den Stillstand
Staus kosten Autofahrer mehr als nur Nerven
1Milliarde Euro, so hoch schätzt Professor Dr. Ralf Roos vom Institut für Straßen- und Eisenbahnwesen (ISE) der Universität Karlsruhe den volkswirtschaftlichen Schaden, der jedes Jahr allein in der Bundesrepublik Deutschland durch Staus entsteht.
„Ein Blick in die Zukunft“ Ausstellung des Studiengangs Transportation Design der Hochschule Pforzheim im Auto & Technik Museum Sinsheim
Im Rahmen der Sonderausstellung „Ein Blick in die Zukunft“ zeigt das Auto & Technik MUSEUM SINSHEIM ausgewählte Arbeiten des Studiengangs Transportation Design der Hochschule Pforzheim. Auf den Besucher warten Skizzen, CAD-Darstellungen und 1:4 Modelle, die Trends in der Gestaltung von Verkehrsmitteln, des öffentlichen Verkehrs und zukunftsweisender Verkehrssysteme zu Land, Wasser und Luft vorwegnehmen.
Auswirkungen von AIDS auf Kinder unterbewertet Jeden Tag infizieren sich 1.100 Kinder neu mit dem HI-Virus. Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember rufen UNICEF und deutsche AIDS-Forscher dazu auf, Kinder besser vor Infektionen mit dem HI-Virus zu schützen. Weltweit stieg die Zahl der HIV-infizierten Kinder seit 2001 um rund eine Million auf das Rekordniveau von heute schätzungsweise 2,5 Millionen. Jeden Tag stecken sich rund 1.100 Mädchen und Jungen unter 15 Jahren mit dem Virus an. "Die Auswirkungen der AIDS-Epidemie auf Kinder wurden bislang unterbewertet", sagte Prof. Norbert Brockmeyer, Vorsitzender des deutschen Forschungsverbundes "Kompetenznetz HIV/AIDS". UNICEF und der Zusammenschluss deutscher AIDS-Forscher fordern die Bundesregierung und die Pharmaindustrie auf, mehr Mittel in die Erforschung, Prävention und Behandlung von AIDS-Infektionen bei Kindern zu investieren.
Elektronik zum Anziehen Viren lassen sich leicht dazu bringen, geordnete Muster zu bilden und Bindungen mit fast beliebigen anorganischen Stoffen einzugehen. Auf dieser Grundlage könnten Materialien mit ganz neuen Funktionen entstehen, berichtet das Technologiemagazin Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 12/2007.
Im Labor von Angela Belcher am MIT entstehen derzeit erste von harmlosen Viren gebaute Elektronik-Komponenten. So kann die Professorin für Materialwissenschaften und Bioingenieurswesen bereits eine hauchdünne Faser aus Viren vorweisen, die unter UV-Licht rot leuchtet. Verantwortlich für diesen Effekt sind winzige Halbleiter-Kristalle, so genannte Quantenpunkte. Die für die Faser verwendeten Viren wurden genetisch so verändert, dass sich jeweils hunderte Quantenpunkte an sie anlagern.
Saab will Autofahren sicherer machen Innovativ war Saab in der Vergangenheit ebenso wie die Autos als "sicher" bekannt waren. Nach unterschiedlichen Problemen in den letzten Jahren möchte man nun mit neuen Warnsystemen punkten.
Ein neuartiges Warnsystem für Autofahrer soll gleich zwei der Hauptursachen von Fahrunfällen schon im Frühstadium beseitigen: Müdigkeit und Unaufmerksamkeit am Steuer. Das Frühwarnsystem alarmiert den Fahrer mit einer Kombination aus optischen und akustischen Signalen sowie Vibrationen im Sitzpolster, sobald ein Müdigkeitsrisiko oder Aufmerksamkeitsdefizite registriert werden. Damit greift es nicht wie andere ähnliche Systeme erst dann ein, wenn ein unbeabsichtigter Richtungswechsel stattfindet. Vielmehr soll das Frühwarnsystem, die Symptome von potenziellen Gefahren erkennen und ausschalten, und nicht erst auf deren unmittelbare Folgen reagieren. Eine Menge interessanter Ideen und Ansätze, ob man damit aber Kunden zurückgewinnt, die für Ihre 9 Jahre alten Autos keine Ersatzteile mehr bekommen und auf Anfrage bei Saab direkt aus der Rechtsabteilung eine abschlägige Antwort erhalten, bleibt dahingestellt.
Künstliche Haut ersetzt Tierversuche Bevor Chemikalien, Medizinprodukte oder Kosmetik auf den europäischen Markt gebracht werden, müssen sie CE-gekennzeichnet werden. Zur CE-Kennzeichnung gehört unter anderem die Prüfung auf biologische Verträglichkeit. Um die Zahl der Tierversuche zu senken wurden hierfür Ersatzmethoden mit Zellkulturen im Labor (in vitro) zugelassen. Allerdings ist die Aussagekraft der Prüfungen mit einfachen Zellkulturen eingeschränkt, da Körpergewebe, wie z. B. die Haut, aus verschiedenen Zelltypen besteht, welche untereinander und mit dem Medizinprodukt in Wechselwirkung treten.
Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart hat in seinen Laboren nun auch ein patentiertes dreidimensionales Hautmodell entwickelt. „Unser Hautmodell ist das erste zertifizierte In-vitro-Testsystem, das wie komplexes menschliches Gewebe aufgebaut ist“ sagt Professor Heike Mertsching, Abteilungsleiterin Zellsysteme am Fraunhofer IGB. Das Modell ist wie die natürliche Haut des Menschen mehrschichtig aufgebaut.
Leukämie
Immuntherapie verbessert Heilungschancen für Hochrisiko-Patienten
Früher lag die durchschnittliche Lebenserwartung nach der Diagnose einer akuten Leukämie nur bei Wochen bis wenigen Monaten. Noch immer ist die Prognose insbesondere für Hochrisiko-Patienten, die schlecht auf die Behandlung ansprechen oder früh einen Rückfall erleiden, weiterhin ungünstig. Wissenschaftler einer klinischen Kooperationsgruppe des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit Neuherberg (Helmholtz-Gemeinschaft) und der Ludwig-Maximilians-Universität München zeigten für Patienten mit akuter myeloischer Leukämie, dass die Transplantation von Stammzellen aus dem Knochenmark eines gesunden Spenders und eine anschließende prophylaktische Immuntherapie die Überlebenschancen deutlich verbessert. Die Mehrzahl der Patienten, die die Immuntherapie erhielten, erreichte eine Langzeitremission und gilt als geheilt.
"Schwedenpanzer" gewinnen IIHS Crashtest
Das Volvo C70 und das SAAB 9-3 Cabrio gingen aus dem Test des renommierten amerikanischen IIHS-Instituts (Insurance Institute for Highway Safety) als Sieger hervor
Bei einem Vergleichstest mit zehn weiteren Cabriolets erzielten der Volvo C70 sowie der SAAB 9-3 die Bestnoten in allen Testkriterien und liessen unter anderem die Fahrzeuge der deutschen Premium-Hersteller hinter sich. Die offenen Schweden erhielten jeweils die Auszeichnung „Top Safety Pick“ (erste Wahl bei der Sicherheit) für erstklassigen Insassenschutz.
Impfung bei Diabetes Typ 1
Forscher haben Mäuse mit Diabetes Typ 1 erfolgreich mit einer Impfung behandelt
Dazu wurden die Strukturen als Impfstoff eingesetzt, die das Immunsystem bei Diabetes Typ 1 in diesem Modell fälschlicherweise attackiert. Damit haben die Forscher gezeigt, dass es prinzipiell möglich ist, Erkrankungen, bei denen das Immunsystem den eigenen Körper attackiert, so genannte Autoimmunerkrankungen, ursächlich durch Ausbildung ‚aktiver Toleranz’ zu therapieren. Das heißt, das Immunsystem wird so aktiviert, dass es körpereigene Strukturen nicht mehr angreift, sondern wieder toleriert.
Neue Erkenntnisse über den Krankheitsmechanismus von Blutgefäßentzündungen
Auslöser der Blutgefäßentzündungen oder Vaskulitiden sind vom Immunsystem gebildete Antikörper, die nicht mehr zwischen "eigen" und "fremd" unterscheiden können.
Sie richten sich gegen die häufigsten weißen Blutzellen, die neutrophilen Granulozyten, bzw. gegen ein Enzym, das normalerweise im Zellplasma dieser Blutzellen sitzt, die Proteinase 3 (PR3).
Einzigartige Einblicke in Turbokupplungen
Überall dort, wo Maschinen bewegt oder große Massen sanft beschleunigt werden sollen, kommen so genannte Turbokupplungen zum Einsatz.
In diesen wird das Drehmoment durch ein Betriebsfluid übertragen. Wie sich dieses Fluid im Inneren der Kupplung genau verhält, blieb den Ingenieuren bislang verborgen. Vor kurzem haben Wissenschaftler des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf (FZD) in Kooperation mit der Voith Turbo GmbH zwei neue bildgebende Messverfahren entwickelt, die dabei helfen das Kupplungsdesign zu optimieren.
Überlebenschancen nach schwerem Schlaganfall fast verdreifacht
Eine klinische Studie unter Federführung der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg weist erstmals nach, dass die Entfernung der Schädeldecke Leben retten und vor schweren Behinderungen bewahren kann.
Patienten, die einen sogenannten großen Schlaganfall erlitten haben, profitieren von einer halbseitigen Entfernung der Schädeldecke in den ersten 48 Stunden nach dem Infarkt, die das Gehirn entlastet. Die Analyse von drei Studien hat ergeben, dass sich die Überlebenschancen der operierten Patienten dadurch fast verdreifachen lassen. Außerdem tragen nur wenige Patienten schwerwiegende Behinderungen davon. Diese Erkenntnisse, die unter Federführung der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg gewonnen wurden, sind in der Märzausgabe der renommierten Fachzeitschrift "Lancet Neurology" veröffentlicht worden.
Katzenhaare im Haus stellen vor allem für Kleinkinder ein Allergierisiko dar
Katzen und Katzenallergene im häuslichen Umfeld erhöhen deutlich das Risiko einer allergischen Sensibilisierung bei Kindern bis zum Alter von zwei Jahren.
Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des GSF - Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF), Helmholtz-Gemeinschaft, bei der Auswertung der Daten von über 2.000 Kindern aus Leipzig und München. Die in der Mai-Ausgabe des Journal of Allergy and Clinical Immunology von Chih-Mei Chen und Kollegen veröffentlichte Studie widerlegt frühere Arbeiten, wonach Kontakt mit Katzenallergenen in den ersten Lebensmonaten einen schützenden Effekt habe.
Wundheilung - Forscher identifizieren Schlüsselfunktion eines Moleküls
Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie schützt ihn vor Umwelteinflüssen und Krankheitserregern, sie regelt den Wärmehaushalt und schützt ihn vor Austrocknung.
Sie erneuert sich beim Menschen rundherum etwa einmal im Monat, indem sie ständig die abgestorbenen Zellen auf der Hautoberfläche abstößt und durch neue, aus der untersten Schicht der Oberhaut nach oben gewanderte Zellen ersetzt. Bei Hautverletzungen ist dieser Prozess beschleunigt, damit sich die Wunden rasch schließen und keine Krankheitskeime ins Körperinnere dringen. Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Moleklulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben jetzt zeigen können, dass das Signalmolekül c-Met, das in der Embryonalentwicklung Zellwachstum und Zellwanderung steuert, auch eine Schlüsselrolle bei der Wundheilung der Haut spielt.
Bewohnbarer Planet entdeckt
Forscher der Europäischen Südsternwarte melden den ersten erdähnlichen Planeten in einem fremden Sonnensystem, der Planet ist eineinhalbmal so groß wie die Erde, kreist um einen Roten Zwerg und ist rund 20 Lichtjahre entfernt.
Wenn sich die Menschheit dereinst einmal nach einer neuen Heimat in einem fremden Sonnensystem umschauen muss, dann hat sie ab sofort eine erste mögliche Anlaufstelle. Der neu entdeckte Planet kreist um einen Roten Zwerg mit dem Namen "Gliese 581" und hat den Vorteil, mit nur 20 Lichtjahren Entfernung relativ nah zu sein. Zwar vermuten Astronomen Millionen und Abermillionen von erdähnlichen Himmelskörpern in unserem Universum, es ist aber gerade erst einmal zwölf Jahre her, dass Forscher die ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems aufspüren konnten. Zwölf Jahre später hat man rund 220 von ihnen entdeckt – "die meisten bislang aber Riesenplaneten, die um ein Vielfaches größer sind als Jupiter", erklärt Stéphane Udry von der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Genf.
I got a pocket full of kryptonite
Diesen Hit von den Spin Doctors aus dem Jahre 1991 kann ein britischer Forscher nun zu Recht mitsingen. In einem in Serbien gefundenen Mineral entdeckte er genau die Substanzen, die im Superman Comic als Kryptonit bezeichnet werden.
Um es vorweg zu nehmen, dass gefundene Kryptonit wird weder so heißen, noch besitzt es nach bisherigen Erkenntnissen irgendwelche besonderen Eigenschaften aber wenigstens kann es, so es in größerer Menge auftritt, wirtschaftlich genutzt werden.
103 KM-Der längste Tunnel der Welt
Wer das 47 Milliarden Euro Mega-Projekt finanzieren soll, ist der "Interhemispheric Bering Strait Tunnel and Railroad Group" zwar, zumindest offiziell, noch nicht ganz klar aber immerhin stammt der russische Milliardär Roman Abramowitsch aus der Region Tschukotka, in der der Spatenstich für den Tunnel erfolgen soll. Die Tatsache, dass Abramowitsch auch der Gouverneur dieser Region ist lässt zumindest Vermutungen zu.
Als das Projekt nun bei einer Konferenz der "Interhemispheric Bering Strait Tunnel and Railroad Group", bei der auch nicht ganz klar ist wer dahinter die Fäden in der Hand hat, vorgestellt wurde, schienen die Planungen aber bereits weit fortgeschritten.
In drei Abschnitten, bis zu 80 Meter unter dem Wasserspiegel und über zwei Inseln soll das, auf 15 Jahre angelegte, Projekt zwischen Sibirien und Alaska realisiert werden.
140 Jahre altes U-Boot "aufgetaucht"
Vor der Küste Chiles, in ca. 50 Meter Tiefe, entdeckten Taucher offenbar das am 03. Mai 1866 gesunke Unterseeboot "Flach".
"Wir sind uns fast sicher, dass es sich um das 12,5 Meter lange U-Boot "Flach" handelt", sagte der Chef der Erkundungsarbeiten, der chilenische Regisseur Juan Enrique Benitez, am Mittwoch, 25.04.2007 . Gefunden wurde das U-Boot vor dem Hafen der chilenischen Stadt Valparaíso. Sollte es sich tatsächlich um die "Flach" handeln, wäre damit eines der ältesten Unterseeboote weltweit, gefunden.
Schlafmangel macht krank
Nicht nur subjektiv als zu wenig wahrgenommener Schlaf kann die Ursache sein sondern auch ein unbewusst gestörter Schlaf.
Rund um die Uhr erreichbar zu sein, ist für viele Menschen
selbstverständlich. Handy und Laptop sind auf Dauerempfang. Dass dabei
der Schlaf zu kurz kommt, wird vergessen: Wem eine kurze Nachtruhe
genügt, gilt als dynamisch und engagiert. Immer mehr Wissenschaftler
kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass Schlafmangel krank machen kann:
Eine verringerte geistige und körperliche Leistungsfähigkeit, Unruhe,
Reizbarkeit, Angst und Erschöpfung sind die unmittelbaren Folgen.
Nur wer hören kann, lernt auch sprechen
Auch heute noch werden Hörschäden bei Kindern zu spät festgestellt.
Die Folgen sind eine verzögerte Entwicklung der Sprache. "Das Baby hört schon im Mutterleib, es kennt die Stimme der Mutter und auch des Vaters. Das Hören ist die Grundvoraussetzung für die Lautsprache (im Unterschied zur Gebärdensprache)", sagt Dr. Ruth Lang-Roth, ärztliche Leitung der Phoniatrie und Pädaudiologie der HNO-Uniklinik Köln. "Wenn ein Säugling unter gravierender Schwerhörigkeit leidet, die nicht rechtzeitig behandelt wird, führt das zu schweren Störungen in der Sprachentwicklung. Leider werden solch gefährliche Hörschäden auch heute noch viel zu häufig erst nach dem dritten Lebensjahr erkannt."
Forscherschock: Schwertwale sind Mülltonnen der Ozeane
Wenn der berühmte Schwertwal Willy noch leben würde, sollte er sich lieber in südlichen als in nördlichen Gewässern aufhalten.
Denn zahlreiche Studien haben ergeben, dass Meeressäuger wie Robben und Wale in hohen Breiten relativ hohe Schadstoffgehalte aufweisen. Davon sind besonders das Hormon- und Immunsystem der Tiere negativ betroffen. Die kalte Arktis gilt als “Senke” für Umweltgifte aller Art. Jetzt sind die Schwertwale (Orcinus orca) der norwegischen Küstengewässer als extrem belastet in den Mittelpunkt der Umweltforscher gerückt. Der Biologe Hans Wolkers vom Norwegischen Polarinstitut spricht in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift “Polar research in Tromsø 2006” von einer “schockierenden Realität”: “Massive Mengen an Umweltgiften haben sich im Speck (der Schwertwale) angereichert, sogar noch mehr als beim Eisbären.”
BASF-Lärminferno gefährdet Nordsee-Schweinswale
Suche nach Öl und Erdgas auf der Doggerbank bedroht Meeressäuger und ihren Nachwuchs
Im Bereich des sogenannten „Entenschnabels“, dem äußersten Zipfel des deutschen Hoheitsgewässers in der Nordsee, ist die BASF-Tochterfirma Wintershall AG auf der Suche nach neuen Erdgaslagerstätten und plant großräumige seismische Messungen. Insgesamt soll in einem 2300 Quadratkilometer großen Gebiet mit Hilfe von 62 von einem Explorationsschiff geschleppten Druckluftpulsern der Untergrund untersucht werden. Die Naturschutzverbände Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) protestieren gemeinsam gegen die Suche nach Öl- und Erdgaslagerstätten im Schweinswal-Schutzgebiet „Doggerbank“ in der Nordsee. Die Verbände befürchten, dass die sensiblen Meeressäuger durch die mit der Exploration verbundenen massiven Schallemissionen schwer geschädigt und zumindest zeitweise aus ihrem angestammten Lebensraum vertrieben werden.
Europäischer Umweltsatellit ENVISAT ist seit fünf Jahren erfolgreich in Betrieb
Deutsch-niederländisches Instrument liefert wertvolle Daten zur Erdatmosphäre
Vor fünf Jahren, in der Nacht zum 1. März 2002, startete der größte Umweltsatellit der Welt mit einer Ariane 5 vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch Guayana. Seither umkreist ENVISAT (Enviromental Satellite) 14 Mal am Tag die Erde in einer Höhe von rund 800 Kilometern und sammelt dabei Daten über den Zustand von Ozeanen, Landmassen, Gletschern und der Atmosphäre. Von den zehn wissenschaftlichen Instrumenten an Bord stammen zwei aus Deutschland: das Interferometer MIPAS (Michelson Interferometer for passive Atmospheric Spounding) und der Atmosphärensensor SCIAMACHY (Scanning Imaging Spectrometer for Atmospheric Chartography), der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in deutsch-niederländischer Kooperation beigesteuert wurde.
DLR recyclet Weltraumschrott
Nicht mehr benötigte Fernsehsatelliten müssen nicht länger sinnlos ihr Dasein im Erdorbit fristen, sondern können Autofahrern über viele weitere Jahre Radioempfang bieten.
Diese Vision von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nimmt nun Formen an. "Ku-Mobil" heißt das, von der Europäischen Weltraumorganisation ESA geförderte, Projekt, welches das DLR-Institut für Kommuniktion und Navigation zusammen mit Partnern am 25.01.2007 im European Space Research and Technology Centre (ESTEC) im niederländischen Noordwijk abschließend vorstellen wird. Die Informations-Übertragung erfolgt bei diesem Projekt im so genannten Ku-Frequenzbereich um elf Gigahertz.
Heiß, heißer, am heißesten - Venus Express misst mit speziellem Thermometer die Temperaturen auf der Venus
Wissenschaftlern ist es gelungen, mit einem Spektrometer an Bord der ESA-Raumsonde Venus Express unter der undurchsichtigen, mächtigen Kohlendioxydatmosphäre die Temperaturen auf der Oberfläche der Venus zu messen.
Aus Infrarot-Signalen in bestimmten Wellenlängen konnte die erste Karte der Temperaturverteilung eines großen Gebiets auf der Südhalbkugel der Venus erstellt werden. Die Temperaturunterschiede zwischen den Tiefländern und den mehrere Kilometer hohen Bergmassiven der Venus betragen bis zu 30 Grad Celsius. Allerdings liegen die Durchschnittstemperaturen auf der Venus bei 460 Grad Celsius, einer Hitze, die sogar Blei schmelzen lassen würde.
Kündigen Schlammvulkane neue Tsunamis an?
Deutsche und thailändische Wissenschaftler entdeckten vor der Westküste Thailands auf dem Meeresboden mehrere Schlammvulkane.
Auf einer Länge von100 Metern und 800 Metern Breite erstreckt sich die Formation, rund 250 Kilometer vor der Ferieninsel Phuket, so Projektleiter Anond Sanitwong von der thailändischen Chulalongkorn-Universität.
DLR-Innovationspreis 2006: Hubschraubergetragenes Lasersystem für die Erkennung kleinster Erdgasmengen
Erdgas hat heute in Deutschland einen Anteil am Primärenergieverbrauch von rund 23 Prozent und ist damit fester Bestandteil unseres alltäglichen Lebens.
Nach der Statistik der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfachs (DVGW) gibt es in Deutschland etwa 45.000 Kilometer überregionale Hochdruckleitungen zum Transport von Ferngas. All diese Leitungen werden regelmäßig auf Dichtheit und mögliche unbefugte Eingriffe von außen überprüft. Bei der bisher üblichen Befliegung dieser Ferngasleitungen mit Hubschraubern war es bis jetzt aber nur möglich, aus sichtbaren Verfärbungen der Vegetation auf mögliche Gasaustritte zu schließen.
Neue 3D-Technik soll Kinos attraktiver machen
Gegen den Trend des heimischen DVD-Konsums setzen Kinobetreiber jetzt neu entwickelte 3D-Technik: Die Faszination des räumlichen Sehens soll mehr Besucher in die Kinosäle locken und vor Raubkopien schützen.
Moderne Kinos arbeiten statt mit dicken Filmrollen zunehmend mit Servern, komprimierten Filmdateien und Digitalprojektoren. Mit dieser Ausrüstung ist nur noch wenig Zusatzaufwand nötig, um den Zuschauer auch mit dreidimensionalen Bildern fesseln zu können. Neueste 3D-Technik kommt in den USA schon in 160 Kinos zum Einsatz, in Deutschland bislang nur in einigen wenigen, wie zum Beispiel im Cinecittà in Nürnberg oder im Münchener Cinema.
Krampfadern-Thrombose-Lungenembolie-Offenes Bein
In Deutschland sterben jährlich ca. 30.000 Menschen an einer Lungenembolie, der gefürchtetsten Komplikation der Venenerkrankungen im Rahmen einer tiefen Beinvenenthrombose.
Statistisch leiden von 41 Millionen Bundesbürgern im Alter zwischen 20 und 70 Jahren * 4,0 Millionen an Veränderungen der Beinvenen * 5,3 Millionen an chronischer Veneninsuffizienz * 80.000 an Ulcus cruris (offenes Bein)
Zirka 30 % der erwachsenen Deutschen sind an einem Krampfaderleiden bzw. dessen Folgezuständen erkrankt und bereits 30 % der 14jährigen sollen eine Venenschwäche haben. Wir zeigen Ihnen welche modernen Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Wahlcomputer sind nicht sicher
E-Voting nach Geräte-Hack in Deutschland auf dem Prüfstand
Nachdem Hacker in Holland gezeigt haben, wie sich Wahlcomputer manipulieren lassen, gehört die flächendeckende Zulassung in Deutschland auf den Prüfstand. Die zuständige Bundesanstalt räumt in einem Gespräch mit dem Computermagazin c't (Ausgabe 24/06) ein, dass zentrale Sicherheitsfaktoren neu bewertet werden müssen.
Leichter als Metall und kostengünstiger als rein faserverstärkte Kunststoffe:
Das sind die geforderten Eigenschaften für künftige Leichtbaumaterialien im Automobilbau.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet an den technologischen Voraussetzungen für den Einsatz neuer Materialkombinationen im PKW. Derzeit erforschen die Wissenschaftler Einsatzmöglichkeiten und Herstellverfahren von faserverstärktem Thermoplast am Beispiel eines Erdgastanks.
Das Kontrollzentrum für das europäisches Satellitennavigationssystem Galileo entsteht beim DLR im bayerischen Oberpfaffenhofen
Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen wurde der Grundstein für das Kontrollzentrum des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo gelegt.
In Anwesenheit des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, des Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern, Dr. Edmund Stoiber, sowie des Vorstandsvorsitzenden des DLR, Prof. Dr. Sigmar Wittig, erfolgte am 07.11.2006 der erste offizielle Schritt zum Bau des Bodensegments für das hochpräzise europäische Navigationssystem.
Qualitätsprobleme in der Krampfaderchirurgie - Venenoperation nur in Venenzentren
Forderung auf dem Internationalen Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie
Krampfaderoperationen gehören in Deutschland zu den häufigsten Operationen überhaupt. Jedes Jahr werden etwa 320.000 Patienten an Krampfadern operiert. Alarmierend ist der hohe Anteil von ca. 20 % an Zweit- oder Dritteingriffen. Eine häufige Ursache scheinbar neu aufgetretener Krampfadern ist eine unvollständige Entfernung der Krampfadern bei der ersten Operation - somit ein Qualitätsproblem - wie Professor Mumme (Bochum) auf der Internationalen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (4. bis 7. Oktober 2006 in Rostock) erklärte.
Nobelpreis fürs Abschalten von Genen
Der Preis für Medizin wird den US-Forschern Andrew Fire und Craig Mello verliehen - sie entdeckten die RNA-Interferenz.
Lange Zeit stand die Ribonukleinsäure (RNA) im Schatten ihrer großen Schwester, des Erbgutmoleküls Desoxyribonukleinsäure (DNA). RNA war bekannt als Molekül, das im Zellkern lediglich Botenarbeit verrichtet. Zwar wusste man, dass RNA vielseitig begabt ist - so kann sie etwa bei einigen Viren statt DNA als Erbgut fungieren - aber dennoch blieb das wahre Talent des heutigen Shootingstars der modernen Genforschung unterschätzt. Die steile Karriere der RNA begann erst 1998 mit der Entdeckung der RNA-Interferenz (RNAi) durch Andrew Fire und Craig Mello - dafür erhalten die beiden US-Forscher den mit 1,1 Millionen Euro dotierten diesjährigen Nobelpreis für Medizin, gab das Nobelpreiskomitee am Karolinska Institutet in Stockholm bekannt.
Photonenfusion hilft Solarzellen auf die Sprünge
Forscher des Mainzer Max-Planck-Instituts für Polymerforschung entwickeln ein Verfahren, mit dem man langwelliges Licht einer gewöhnlichen Lichtquelle in kurzwelliges überführen kann.
Ein neuartiges Verfahren, das langwellige Photonen ("Lichtteilchen") niedriger Energie in kurzwellige Photonen höherer Energie umwandelt, wurde von einem Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz und dem Sony Materials Science Laboratory in Stuttgart entwickelt. Durch die geschickte Kombination zweier lichtaktiver Substanzen konnten die Wissenschaftler erstmals gewöhnliches Licht, wie etwa Sonnenlicht, so manipulieren, dass sich die Energie der Photonen bestimmter Wellenlängen addierte (Physical Review Letters, 4. Oktober 2006). Vergleichbares gelang bislang nur mit Laserlicht hoher Energiedichte. Der hier erzielte Erfolg könnte den Grundstein für eine neue Generation effizienterer Solarzellen legen.
Wo die Umwelt gequält wird
Umweltschützer haben die zehn giftigsten Orte der Welt gekürt.
Der Mensch ist die größte Umweltkatastrophe. Und amerikanische Umweltschützer haben seine zehn schlimmsten Südenfälle ausgemacht. Weltweit leiden rund zehn Millionen Menschen unter Schwermetallen, Abgasen und Chemiekalien. In vielen Orten ist die Lebenserwartung mittlerweile auf Mittelalter-Niveau gesunken.
STEREO - Zwillingssonden zur Erforschung der Sonne gestartet
In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 2006 sind die beiden STEREO-Sonden auf einer amerikanischen Delta-Trägerrakete von Cape Canaveral aus ins All transportiert worden.
Deutsche Forschungsinstitute sind an drei Experimenten der Mission beteiligt. Sie werden von der Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit 4,6 Millionen Euro gefördert. Mit dem Start der STEREO-Mission am Mittwochabend um 20:52 Uhr Ortszeit in Florida (02:52 MESZ), begann eine neue Ära in der Sonnenforschung. Zum ersten Mal wurden in einer Doppelmission zwei weitgehend identische Raumsonden ins All geschickt. Der daraus resultierende Stereoblick ermöglicht eine räumliche Beobachtung der Sonne. Betrachtet werden vor allem die von der Sonne ausgehenden Phänomene und deren Auswirkungen auf die Erde.
Verfettet die Menschheit?
Erstmals gibt es mehr Übergewichtige als untergewichtige Menschen auf der Welt, teilt Diplom Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober 2006 mit.
Laut Ausführungen des US amerikanischen Agrarökonom Barry Popkin auf der Tagung der International Association of Agricultural Economists in Australien, sind mehr als eine Milliarde Menschen übergewichtig oder fettleibig. Dagegen gibt es etwa 800 Millionen Menschen, die unterernährt sind. Als Ursachen nennt Popkin veränderte Ernährungsgewohnheiten, weniger harte körperliche Betätigung sowie zunehmende Motorisierung.
ActiveSilver™ – stoppt Bakterien und bringt Frische
Modulares Ausrüstungssystem von Schoeller erweitert Funktionspalette
„ActiveSilver“™ ist eine neue antimikrobielle Frischeausrüstung auf Silberbasis, die seit kurzem in Verbindung mit allen Geweben und Ausrüstungstechnologien von Schoeller Switzerland eingesetzt werden kann. Bei dem neuen Verfahren beseitigen Silberionen viele Arten von Bakterien oder Pilzen und verhindern auch deren weitere Ansiedlung. Insbesondere für Outdoor-Bekleidung und Sommer-Kollektionen ist dieses Feature ideal. Schoeller setzt die Wirkung von Silberionen in einem Veredelungsprozess ein.
Gammelfleisch soll künftig per Scanner erkannt werden.
Daran arbeitet eine Expertengruppe aus fünf deutschen Forschungsinstituten unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) in Berlin.
Je nach Frische des Fleischs werde Licht unterschiedlich reflektiert, erläutert Volker Großer vom IZM. Mit einem Laserscanner sollen diese Unterschiede erfasst werden. «So kann jeweils der aktuelle Zustand des Fleischs gemessen werden. Unser Ziel ist es, dass dies weniger als eine Minute dauert».
PAMELA - Auf der Suche nach der Dunklen Materie
Eine noch ungelöste Frage in der Astrophysik ist die Verteilung von Masse und Energie im Universum. Einen Anteil an der Masse- und Energiebilanz trägt die so genannte Dunkle Materie, die nicht optisch beobachtet werden kann.
Ihre Existenz wird zwar theoretisch vorhergesagt, nachgewiesen wurde sie bislang jedoch nicht. Hierfür haben sich Wissenschaftler aus sechs Ländern zum Projekt PAMELA (Payload for Antimatter Matter Exploration and Light nuclei Astrophysics) zusammengeschlossen. Auch die Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist an der Mission beteiligt, die am 15. Juni 2006 mit einer Sojus-Rakete von Baikonur aus startete.
Alzheimer: Neues Verfahren ermöglicht Früherkennung
Computergestützte Analyse erkennt frühe Zellschäden
Wissenschaftler der University of California http://www.uci.edu haben ein neues computergestützes Analyseverfahren entwickelt, dass die ersten Anzeichen von Zellschädigungen durch Alzheimer erkennen kann. Das System kann das Ausmaß des Schadens in der grauen Substanz des Gehirns analysieren. Die Forscher gehen davon aus, dass dadurch eine frühere Diagnose einer Krankheit ermöglicht wird, die in den ersten Stadien am besten behandelt werden kann.

Camcopter: Unbemannte Drohne unterstützt Grenzpolizei
Erfolgreicher Testbetrieb an österreichischer Staatsgrenze
Die unbemannte Drohne des österreichischen Unternehmens Schiebel, der Camcopter, hat die offizielle Testphase zur Grenzüberwachung an der österreichischen Staatsgrenze zur Slowakei erfolgreich bestanden.
Suchmaschine findet Bilder nach Gesichtsmerkmalen
Schwedischer Entwickler will mit Weltpremiere Google ärgern
Das schwedische Start-up-Unternehmen Polar Rose hat eine Web-basierte Suchmaschine in Aussicht gestellt, die Fotos von Menschen finden kann, indem sie Bildvorlagen und Gesichtsmerkmale analysiert.
Neuer Labortest bahnt den Weg zu alternativen Therapieoptionen bei Depression
Neuer Labortest bahnt den Weg zu alternativen Therapieoptionen bei Depression
Depression auf dem Weg zur VolkskrankheitMünchen (pts/02.10.2006) - Die Firma ANT•OX bietet für Patienten mit Depression, bzw. depressiven Verstimmungen einen neu entwickelten Speichel/Urin Testkit "Neurostress-Profil" zur Bestimmung von Stresshormonen und neuronalen Botenstoffen (Neurotransmitter)an. Die Handhabung dieses Testkits ist für den Betroffenen äußerst einfach.
Gefäß wieder durchlässig machen die Akutversorgung bei Herzinfarkt.
Bei einem Infarkt muss das verstopfte Herzkranzgefäß sofort wieder geöffnet werden, zum Beispiel per Lyse oder Ballondilatation.
Noch immer sterben in Deutschland jährlich rund 280.000 Menschen an den Folgen eines Herzinfarkts: viele, weil sie zu spät den Notarzt alarmieren. Ursache eines Herzinfarkts ist meist eine Verkalkung der Herzkranzgefäße (Arteriosklerose). Ablagerungen an den Gefäßwänden führen zu einer Verengung. Zudem kann sich ein Blutgerinnsel aus den Ablagerungen lösen und das Gefäß verstopfen.
Heilendes Licht gegen Tinnitus
Laserlicht reduziert Gehörschäden: Hohe Anerkennung für ostbayerische Forschungsarbeit über die Wirkung von Laserlicht bei Innenohr-Erkrankungen
Eine Studie aus Ostbayern hat beim Kongress der Amerikanischen Gesellschaft für Lasermedizin in Boston Anfang April für Aufsehen gesorgt: kaltes Laserlicht ist ein hochwirksames Heilmittel gegen Tinnitus, Hörüberempfindlichkeit, Druck im Ohr, Schwindel und Hörverlust.
Gut fürs Hirn - schlecht fürs Herz
Hohe Cholesterinwerte sind ein Risikofaktor für Herzerkrankungen und Schlaganfall. Aber erhöhte Cholesterinwerte haben auch einen positiven Nebeneffekt: Sie steigern die mentale Leistungsfähigkeit.
Die Framingham Heart Study wurde 1948 in den USA unter der Leitung des National Heart Centers gestartet. Über 5.000 Probanden, Frauen und Männer im Alter zwischen 30 und 60 Jahren, wurden rekrutiert, um die Ursachen für cardiovasculäre Erkrankungen in einer Langzeitstudie zu untersuchen. Die Zahl der Todesfälle aufgrund von Gefäßerkrankungen war in den USA auffällig gestiegen.
Computer mit menschlichem Bauplan
Bauanweisung von Mutter Natur: Superkleine Chips aus einzelnen Atomen könnten einmal die heutigen Bausteine aus Silizium ersetzen, glauben Forscher aus Regensburg
Noch verdoppeln Computer durchschnittlich alle eineinhalb Jahre ihre Geschwindigkeit. Doch bald stößt die herkömmliche Technik auf Basis des Halbleiters Silizium nach Ansicht vieler Experten an ihre Grenzen – weil die Bauteile nicht weiter schrumpfen können. Den Schlüssel zum „PC von übermorgen“ vermuten Regensburger Forscher in der Natur.
Kein Zweifel an der Wirkung von n-3 Fettsäuren
Sie sind essenziell und präventiv wirksam
Eine aktuelle Veröffentlichung hat die allseits bekannten n-3 Fettsäuren (omega-3 Fettsäuren) erneut in die Schlagzeilen gebracht und Zweifel an deren gesundheitlichem Wert geweckt. Was dabei häufig vergessen wird: n-3 Fettsäuren sind essenzielle Nährstoffe. Sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden, da unser Körper sie als wichtige Bausteine der Zellmembranen sowie für Gewebshormone benötigt. Für die Funktion von Nerven, Muskeln und Augen sind sie unentbehrlich.
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